STEINHAUTONWELTEN

Konzert Performance
für Kirchenräume

2027
14. Februar
Kirche Erlach
Text: Regina Dürig


2026
22. März
Kirche Oberwil bei Büren
«Musica in Ecclesia»
Text: Karin Schluep


2024
16. Juni
Stadtkirche Biel/Bienne
(Cadenza MS Biel)
Text: Philipp Koenig


2023
27. August
Stadtkirche Biel/Bienne
(Kunstvesper)
Text: Philipp Koenig

Stein - Esther Schmelcher

Im Zentrum des Konzerts steht ein Stein, der von der Steinbildhauerin Esther Schmelcher mit Eisen, Klüpfel und Fäustel handwerklich bearbeitet wird. Diese Geräuschwelt hat unmittelbar mit der Kirche zu tun - über Jahrzehnte hat es bei deren Bau so geklungen.

Orgel - Pascale Van Coppenolle

Pascale Van Coppenolle kennt viele Orgeln in der Schweiz und international. Mit ihrer grossen Erfahrung als internationale Konzert- und Kirchenorganistin bringt sie den Raum Kirche auf verschiedenste Art in Schwingung.

Saiten - Philipp Läng

Der Musiker und Erfinder spannt Saiten durch den Raum und spielt darauf, in dem er den Saiten entlang geht und sie mit den Händen streichend in Schwingung bringt. Der Raum wird dabei selbst zum Klangkörper.

Text

Ein Text, gesprochen entweder von einer Pfarrperson der Kirche oder einer Autor/in, spinnt den Faden durch die ganze Inszenierung.
Es kann ein Text sein, der eigens für diese Inszenierung geschrieben wird.
Es kann eine Textimprovisation sein, die direkt im Spiel entsteht oder es können Fragmente sein, die um ein Thema zusammengetragen und aneinandergereiht werden.
Den Inhalt des Textes, sowie seine Art und in welcher Weise er vorgetragen wird, kann unterschiedlich ausfallen und entsteht als Idee im Dialog mit dem Kernteam.
Die Person für den Text-Teil kann an jedem Spielort neu bestimmt werden.
Daraus können im Lauf der Vorbereitungen für den jeweiligen Spielort weitere szenische und musikalische Elemente entstehen.

Weitere szenische...

... und musikalische Elemente entstehen im Lauf der Vorbereitungen für den jeweiligen Spielort. Es kann zusätzlich eine einfache Projektion an einen geeigneten Ort der Kirche eingerichtet werden. Damit wird die Sichtbarkeit des Werkzeugs der Bildhauerin sowie der Hände der Organistin erhöht.

Konzert - Ablauf

Eröffnet werden die Konzerte von der Bildhauerin mit dem Klängen der Bearbeitung des Steins. Das regelmässige Geräusch von Eisen und Fäustel lässt das Publikum die Akustik der Kirche konkret erfahren.

Die Bildhauerin arbeitet. Ohne die Absicht, Musik zu machen. Trotzdem werden sich die Geräusche am Stein mit denen der Instrumente und des Textes mischen und von den Zuhörenden als Musik wahrgenommen werden.

Es gibt keine Absicht, in der kurzen Zeit der Vorstellung eine konkrete Skulptur zu erschaffen. Die Veränderungen der Oberfläche des Steins durch die Bearbeitung sind die Inspiration. Dazu mischen sich Orgelklänge, Improvisationen zu einem Motiv oder Thema, Saiten werden durch den Raum gespannt und bespielt. Und da hinein legen sich die Texte, geben Raum und Weite.

Es folgen verschiedene Teile in allen Dynamik-Stufen, mal fein, leise, transparent, mal intensiv, laut und dicht. Die Texte stehen manchmal ganz für sich allein, manchmal sind sie begleitet von Stein, Saiten und Orgel. Pausen entstehen, kleine Aktionen wie das Schreiben der Texte oder die Befestigung der Textblätter an den Saiten geben dem Konzert einen szenischen Rahmen. Saitenspieler und Textvortragende bewegen sich im Raum. Auch das Publikum darf sich nach Wunsch im Raum bewegen.

Für das Publikum liegen die Texte gedruckt vor.

Um den Zuschauenden den Blick auf die Tätigkeiten der Hände an Orgel und Stein zu ermöglichen, kann zusätzlich eine einfache Video-Direkt-Übertragung an einen geeigneten Ort der Kirche eingerichtet werden oder bildnerische Mittel zum Einsatz kommen.

Bisherige Auftritte

  Bericht Bieler Tagblatt
von Raphael Amstutz, 24.8.23

August 23
Stadtkirche Biel.
Im Rahmen der »Kunstvesper»

Juni 24
Stadtkirche Biel.
Im Rahmen der Konzertreihe «Cadenza der Musikschule Biel/Bienne.»

März 26
Kirche Oberwil bei Büren
Im Rahmen der Konzertreihe «Musica in Ecclesia»

Was wir brauchen

Grundsätzlich ist jede Kirche für unsere Inszenierung geeignet. Wenn keine Orgel vorhanden ist, nimmt Pascale Van Coppenolle ein geeignetes, transportables Instrument mit.

Philipp Läng hat seine Saiten schon in vielen Kirchen gespannt, unter anderem im Berner Münster und in der Stadtkirche Biel. In guter Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen Sigrist*innen hat sich immer eine Möglichkeit ergeben, drei bis vier Saiten zu spannen, ohne Eingriffe in die Substanz der Bauten. Dafür ist unbedingt ein vorgehender Besuch der Kirche mit den Verantwortlichen nötig.

Ebenso ist für Esther Schmelchers Steinarbeit eine eingehende Abklärung nötig. Um das Publikum vor kleinen Steinsplittern zu schützen, arbeitet Esther Schmelcher in einiger Entfernung zum Publikum. Der Boden wird mit einer Lastwagenplane abgedeckt.

Nach Möglichkeit brauchen wir einen Beamer und eine Kamera.

Weitere Details können im persönliche Gespräch erörtert werden.

KONZERT-RAHMEN

Die Konzerte können gerne im Rahmen einer bestehend Kulturveranstaltungsreihe der Kirche stattfinden. Wenn dies nicht möglich ist, müssen das Finanzielle (Miete, Honorare) und die Werbung abgeklärt werden.

Bilder aus der Bieler Stadtkirche zum scrollen...

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